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Beim Weltranglistenturnier im Belgischen Sint-Niklaas, den Belgium Open für Para Table Tennis Ende Oktober, konnte sich der WBRS C-Kaderspieler aus Esslingen, Tim Laue, in der Wettkampfklasse 6 zweimal aufs Treppchen spielen.

Für dieses Turnier hatten Spieler aus 19 Ländern weltweit gemeldet, trotzdem schaffte er es mit einem dritten Platz im Einzel und auch im Teamwettbewerb auf das Podest. Weitere Informationen finden Sie hier

Weiterlesen ...Am 04.11. schnupperten Thomas Brüchle und Jack Hunter-Spivey (Foto: Doesseler) zum ersten Mal Bundesliga-Luft. In Rees (NRW) fand der erste Spieltag in der Tischtennis Rollstuhlbundesliga statt. Am Samstag trafen die Kornwestheimer gleich zu Beginn mit dem RSG Koblenz auf einen der Favoriten Bild (v.l.n.r.) Das Doppel Jack Hunter-Spivey und Thomas Brüchle, Quelle: Doesseler Koblenz ging mit Tommy Urhaug (Norwegen), Paralympics-Sieger 2012 und Celcuk Cetin an den Start. Dabei erwischten die Koblenzer den Bundesliga-Neuling kalt und waren beim 5:0 Sieg stets die Besseren. Besser machten es Brüchle und Hunter-Spivey beim zweiten Spiel. Hier ließ man Duisburg beim 5:0 keine Chance. Schwieriger wurde es dann beim letzten Spiel gegen Duisburg 1. Sowohl Brüchle als auch Hunter-Spivey konnten alle Ihre Einzel gewinnen, lediglich das Doppel ging knapp an Duisburg 1 und man konnte mit 4:1 dieses wichtige Spiel gewinnen. Somit sind die "Kornis" aktuell auf Platz 3 in der 1. Bundesliga.

Vorrunden-Spielplan Rollstuhl-Bundesliga

Andreas Escher, Leistungssport-Koordinator WBRS

Weiterlesen ...Beim Weltranglistenturnier im Belgischen Sint-Niklaas, den Belgium Open für Para Table Tennis Ende Oktober, konnte sich der WBRS C-Kaderspieler aus Esslingen, Tim Laue (Foto), in der Wettkampfklasse 6 zweimal aufs Treppchen spielen.  Homepage WBRS: ausführlicher Bericht Belgium Open

Andreas Escher, Leistungssport-Koordinator WBRS

Weiterlesen ...Brüchle setzt mit Gold und Bronze sensationelle Serie fort

Bei der Tischtennis Europameisterschaft für Spieler mit Behinderung vom 26.09. – 5.10. in Lasko (Slowenien) waren mit Tim Laue (C-Kader Spieler vom SV Hoffeld) und Thomas Brüchle (A-Kader Spieler vom SV Salamander Kornwestheim) zwei WBRS-Männer am Start. Rollstuhltischtennis-Spieler Thomas Brüchle konnte sowohl im Einzel als auch im Mannschaftswettbewerb voll überzeugen und gewann die Bronze- sowie die Gold-Medaille. Herzlichen Glückwunsch von Seiten des TTVWH!

Weiterlesen ...Brüchle und Wolf holen erste Medaillen für Baden-Württemberg Tischtennis

Thomas Brüchle (SV Salamander Kornwestheim) und Juliane Wolf (BSG Offenburg) holen Bronze und Silber im Einzel bei den Tischtennis Europameisterschaften vom 26.09. - 05.10. in Lasko (Slowenien). Beide überzeugten in der Wettkampfklasse (WK) 3 bzw. in der WK 8 konnten bei den Einzelwettbewerben voll. Für Tim Laue (SV Hoffeld) war bereits in der Gruppenphase Endstation.

Weiterlesen ...Bei der Tischtennis-Europameisterschaft vom 26.09. - 05.10. in Lasko (Slowenien) geht das 17-köpfige Tischtennis National-Team mit zahlreichen Medaillenchancen an den Start. Aus Baden-Württemberg sind Thomas Brüchle (SV Salamander Kornwestheim), Tim Laue (SV Hoffeld) und Juliane Wolf (BSG Offenburg) am Start. Die Europameisterschaften sind bereits das zweite Großevent für die Para-TT-Nationalmannschaft in diesem Jahr, da im Mai erstmals eine Team-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde.

Bild: Die Nationalmannschaft beim Vorbereitungslehrgang in Bad Blankenburg (Thüringen); Quelle: Doesseler

WBRS-Homepage

Weiterlesen ...Volker Ziegler – Interview mit dem Bundestrainer Tischtennis des Deutschen Behindertensportverbandes und Bundesligatrainer der SV Böblingen

Das Foto zeigt Volker Ziegler (hinten links) mit dem Tischtennis-Nationalteam des DBS (Deutscher Behindertensportverband) in Taichung (Taiwan) - Fotoquelle: H. Doesseler

(tho) Von wegen Sommerloch – so richtig Gelegenheit zum Durchschnaufen hat Volker Ziegler auch in diesen Tagen nicht. Gerade kam der Lehenweiler Tischtennistrainer mit der Nationalmannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes von einer anstrengenden Asienreise zurück. Auch diesmal wieder medaillenbehangen, die Athleten räumten bei Weltranglistenturnieren in Taiwan und Korea mächtig ab. Nach seiner Rückkehr nahm sich der Bundestrainer dennoch Zeit, um mit unserem Mitarbeiter Thomas Holzapfel auf seine mittlerweile viereinhalbjährige Amtszeit zurückzublicken und zudem den Blick auf die kommenden Herausforderungen zu werfen.

Redaktion: Ist nach einem solchen Trip nicht erst einmal Urlaub angesagt?

Volker Ziegler: Im Grunde ist es momentan illusorisch, an Urlaub zu denken. Kaum sind wir von den Turnieren zurückgekommen, geht es schon wieder darum, internationale Meldetermine für kommende Veranstaltungen einzuhalten, Nominierungen vorzunehmen und so weiter. Dennoch werde ich versuchen, in der kommenden Woche frei zu nehmen und ein paar Tage auszuspannen.

Redaktion: Seit mittlerweile viereinhalb Jahren stehen Sie als Tischtennis-Bundestrainer beim Deutschen Behindertensportverband in der Verantwortung.

Ziegler: Ja, meine Vorgänger waren in der Regel lediglich zwei Jahre lang im Amt. Diesbezüglich bin ich eigentlich schon längst überfällig (lacht). Aber derzeit passt es. Mein Vierjahres-Vertrag, der bis Ende 2018 datiert war, wurde mittlerweile entfristet. Beide Seiten, der Verband und auch ich, sind der Meinung, dass die Zusammenarbeit hervorragend läuft. Diese Aktion hat vor allem symbolischen Charakter, zeugt aber von einer gesunden Vertrauensbasis der Vertragspartner.

Redaktion: Das sieht gerade so aus, dass wir Sie in dieser Position noch lange sehen werden.

Ziegler: Ich war noch nie ein Job-Hopper. Schließlich war ich zuvor auch siebzehn Jahre Landestrainer in Baden-Württemberg. Allerdings hinterfrage ich mich jährlich, ob der aktuelle Aufgabenbereich das spannendste Projekt ist. Und die Rahmenbedingungen können sich auch mal ändern. Zuletzt waren jedoch überwiegend positive Veränderungen zu verzeichnen, vor allem struktureller Art.  

Redaktion: …die da wären? 

Ziegler: Der Behindertensport entwickelt sich sehr stark in Richtung Professionalisierung und absolutem Leistungssport, dem muss Rechnung getragen werden. Ohne eine gute Verbandsstruktur kann man langfristig keinen Erfolg haben. Diesbezüglich haben wir zuletzt einiges erreicht. Für den Nachwuchs wurde der C-Kader eingeführt mit dem Ziel, die Talente an den Erwachsenensport heranzuführen. In allen größeren Bundesländern haben wir hauptamtliche Landestrainer eingestellt, das ist ein Riesenfortschritt. Zudem wird auf unserer Geschäftsstelle in Frechen bei Köln professionelle und engagierte Arbeit geleistet. Last but not least hat sich die finanzielle Situation verbessert. Im Vergleich zum Jahr 2013 arbeiten wir inzwischen mit einem drei Mal so hohen Budget.

Redaktion: Wie kam das zu Stande?

Ziegler: Zum einen steht der Behindertensport mehr und mehr im Fokus, zum anderen wird das Geld auch nach Erfolgskriterien verteilt. Und hier konnten wir zuletzt einiges aufweisen. Mehr Budget bedeutet im Umkehrschluss aber auch mehr Lehrgänge, eine höhere Belastung für die Spieler und Betreuer, eine erhöhte Erwartungshaltung seitens der Öffentlichkeit und insgesamt einen immensen Mehraufwand. Ich bin aber der Meinung, dass wir mit einem engagierten Team die Voraussetzungen erfüllen, um dem Erfolgsdruck Stand zu halten.

Redaktion: Auf welche sportlichen Höhepunkte blicken Sie am liebsten zurück?

Ziegler: Natürlich waren die Welt- und Europameisterschaften sowie die Paralympics in Rio de Janeiro richtige Highlights. Doch wer mich kennt, weiß, dass derartige Massenveranstaltungen eigentlich nicht so mein Ding sind. Aus sportlicher Sicht begeisterte mich vor allem die diesjährige Team-WM in Bratislava, als wir mit einem Nachwuchsteam die Reise antraten und vor allem das Ziel verfolgten, Erfahrungen zu sammeln. Eine Medaille hatte ich als Ziel ausgegeben, über eine zweite hätte ich mich richtig gefreut. Am Ende gab es für unser Team gleich fünf Mal Edelmetall. Sozusagen „aus der Hosentasche heraus gespielt“, das war schon besonders.  

Redaktion: Welche Veranstaltung rückt als nächstes in den Fokus?

Ziegler: Ende September geht es zu den Europameisterschaften ins slowenische Lasko, wo wir mit insgesamt siebzehn Akteuren im Einzel- und Teamwettbewerb antreten werden. Dabei gehen Medaillenanwärter genauso ins Rennen wie ambitionierte junge Perspektivathleten. Schließlich müssen wir fortwährend am Generationswechsel arbeiten. Und langfristig geht der Blick nach Tokio, wo im Jahr 2020 die nächsten Paralympischen Spiele stattfinden werden. Aus diesem Grund absolvierten wir nun die Turniere in Taiwan und Korea. Wir trafen dabei auf asiatische Spitzenspieler und sammelten wertvolle Erfahrungen in Bezug auf die klimatischen, kulturellen, organisatorischen und ernährungstechnischen Rahmenbedingungen in Asien. Vermutlich wird dies im kommenden Jahr wiederholt.

Redaktion: Ist das manchmal nicht etwas zu viel Reiserei für den Bundestrainer?

Ziegler: Eindeutig ja. In den Metropolen dieser Welt aus dem Flugzeug zu purzeln, ist jetzt nicht gerade mein bevorzugter Reisestil. Da hat das beschaulichere Tempo in Lehenweiler viel mehr Lebensqualität. Auch aus diesem Grund bin ich froh, ein engagiertes Co-Trainerteam um mich herum zu haben, das auch mal einspringen kann, wenn es darum geht, unser deutsches Team bei einem internationalen Turnier zu betreuen. Schließlich müssen alle in der Lage sein, das Team auf Turnieren zu führen. Ich muss ja auch ersetzbar sein.

Redaktion: Mit Momcilo Bojic steht seit April in Baden-Württemberg ein renommierter Trainer zur Verfügung. 

Ziegler: Ja, ich bin froh, dass wir Mozza für uns gewinnen konnten. Er ist in unterschiedlichen Trainerfunktionen täglich für den Tischtennissport unterwegs, auch viel bei den „Wenigerbehinderten“, wie ich die sogenannten Nichtbehinderten gerne nenne. Seine langjährige Erfahrung hilft uns im Behindertensportverband enorm, hier können Synergien geschaffen werden.

Redaktion: Gibt es Talente aus dem hiesigen Bezirk, die in der Zukunft in den Vordergrund rücken können?

Ziegler: Natürlich gehen unsere Trainer mit offenen Augen durch die Sporthallen. Schließlich gibt es vielerorts Tischtennisspieler, die mit einem Handicap den Sport betreiben und durchaus die Möglichkeit hätten, sich unserem Team anzuschließen. Das muss ja nicht gleich die Nationalmannschaft sein. Aus dem Bezirk fallen mir spontan Alexandros Kalpakidis und Celine Pistora ein. Die junge Böblingerin hat zuletzt große Fortschritte gemacht, sie ist mir schon ein paar Mal positiv aufgefallen.

Redaktion: Abseits der Hauptfunktion als Bundestrainer: Wieviel Zeit bleibt da noch für die Ausübung des Traineramts bei den Böblinger Bundesligafrauen? Wie oft sitzen Sie in der kommenden Spielzeit an der Spielfeldumrandung?

Ziegler: Immer und sehr gerne, wenn ich Zeit habe. Realistisch ist dies, wie in der vergangenen Spielzeit auch, aber nur bei ungefähr einem Drittel der Spiele. Mit Andrzej Kaim habe ich einen sehr engagierten Kollegen in Böblingen, der bereits seit über einem Jahr die Hauptverantwortung übernommen hat. Darüber bin ich sehr glücklich, denn ich bin bei den SVB-Damen leider zeitlich bedingt ein langsam ausschleichendes Modell.

Redaktion: Welche Rolle trauen Sie dem SVB-Quartett in der kommenden Saison zu?

Ziegler: Wir spielen traditionell mit einer Mannschaft, in der junge Spielerinnen sich um die junggebliebene Hongi Gotsch scharen und von ihrer Erfahrung profitieren. Auch traditionell ist, dass diese Spielerinnen charakterlich alle tolle Sportsfrauen und Menschen sind, mit denen es unheimlich Spaß macht, zu arbeiten. Dies ist auch der Grund dafür, dass wir wie in der vergangenen Saison mit Platz vier am Ende Mannschaften mit deutlich höherem Etat hinter uns ließen. So ähnlich wollen wir das wieder versuchen, ohne uns auf Platzierungen festzulegen.

Redaktion: Recht herzlichen Dank für das Gespräch! 

Weiterlesen ...Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften für Spieler mit einer körperlichen Einschränkung waren insgesamt 43 Athleten am 09.07. in Offenburg am Start. Darunter auch die Rio-Teilnehmer von 2016, Thomas Brüchle (SV Salamander Kornwestheim) und Juliane Wolf (BSG Offenburg).

Foto: Brüchle/Blazquez - das ungeschlagene Mixed-Doppel (SV Salamander Kornwestheim) bei den Rollis

Unter der Turnierleitung von Holger Kimmig sorgte die BSG Offenburg in Zusammenarbeit mit der DJK Offenburg für gute Rahmenbedingungen.

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